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PRESSEMITTEILUNG:

14. Januar 2014

Thomas Geisel: „Das Rumgeeiere muss aufhören!“

Saures Gurkenland: 40-Tonner im Wohngebiet – Gefahr für Kinder – OB Elbers reagiert nicht – Forderungen auf der Sag's-Geisel-Tour

Die Anwohner vom Gurkenland sind sauer. Seit einem Jahr wird ihr Anliegen, die baurechtliche Genehmigung für ein internationales Logistikunternehmen zu prüfen, verschleppt. 40-Tonner brettern durchs Wohngebiet, passen nicht unter einer Eisenbahnbrücke durch, zwängen sich an einer verengten Straße am Spielplatz vorbei, verursachen starken Ladelärm und nehmen den Anwohnern die Bettruhe, wenn sie um Mitternacht nicht mehr auf das Betriebsgelände kommen.

SPD-OB-Kandidat Thomas Geisel, im Rahmen seiner „Sag's Geisel“-Tour von den Gurkenländern zu Hilfe gerufen:
„Hier liegt ein offensichtlicher Planungsfehler vor. Am besten setzt man sich an einen Tisch und bietet dem Unternehmen Ersatz an. Das muss die Stadt klug anstellen. Aber das Rumgeeiere der Verwaltung muss aufhören! Solche Unternehmen gehören an die Autobahn.“

Karl-Heinz Mang, Sprecher die Bürgerinitiative: „Wir haben den Oberbürgermeister dreimal angeschrieben. Die Ämter sind sich nicht einig.“

Wolfgang Ambaum, Mitglied der Bürgerinitiative: „Ich lasse meinen Enkel nicht mehr auf den Spielplatz am Dillenburger Weg. Das ist viel zu gefährlich geworden. Auch die Kindergärten kommen nicht mehr hierher, seitdem die 40-Tonner den Engpass passieren.“

Verkehrszählungen haben 20.000 Auto und 200 Busse pro Tag ergeben, die Laster zusätzlich. Am 28. November 2013 hat ein solcher Schwerlaster Teile von der Eisenbahnunterführung abgerissen. Der schwere Eisenbalken liegt immer noch daneben. Karl-Heinz Mang: „Hier fahren sich jede Woche Lastwagen fest. Die können aus Fahrtrichtung Eller auf der abfallenden Straße nicht erkennen, wie niedrig die Bahnbrücke wird. Dann setzt ein umständliches Rangieren auf dem Lidl-Parkplatz ein – und anschließend die Fahrt durchs Wohngebiet.“

Seit dem Unfall ist offenbar nichts passiert. Die SPD eine Beschränkung auf 7,5-Tonner. De facto weist die Beschilderung keine Beschränkung aus. „Für Lkw gesperrt – Lieferverkehr frei“, damit hat jeder Fahrer sein Alibi.

Ratsherr Harald Walter (SPD): „Logistikunternehmen dieses Ausmasses können leicht verlagert werden – Düsseldorf hat freie Flächen etwa im Gewerbegebiet Lierenfeld, in Hassels und am Kleinforst in Eller unmittelbar an der A46.“ Warum die Stadt nichts tut, ist ihm schleierhaft. Im Beschwerdeausschuss hatte die Bürgerinitiative vor langer Zeit Recht bekommen.

Thomas Geisel vermutet, dass aufgrund des Planungsfehlers Rechtsstreitigkeiten drohen: „Das jetzt hier tätige britische Unternehmen macht etwas völlig anderes als die Nahversorgung, die beim Vorgänger Karstadt genehmigt worden war.“


Quellen: BI-Sprecher Karl-Heinz Mang, Tel 221137
Ratsherr Harald Walter, Thomas Geisel, Markus Dreist

Die SPD-Eller zur Situation am Dillenburger Weg
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Dillenburger Weg