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02. Mai 2015

Rat verabschiedet Kinder -und Jugendförderplan

Ampel sieht Aufholbedarf bei Jugendfreizeiteinrichtungen
Der Rat hat den den Kinder- und Jugendförderplan 2015-2020 beschlossen. Das Konzept, das für die Handlungsfelder der offenen Kinder- und Jugendarbeit, der Förderung der Jugendverbände, Jugendsozialarbeit sowie erzieherischer Kinder- und Jugendschutz erstellt wurde, erzielte bereits letzten Freitag im Jugendhilfeausschuss interfraktionelle Einigkeit und wurde einstimmig verabschiedet.

„Wir freuen uns, dass wir den Kinder- und Jugendförderplan endlich im Rat beschließen konnten. Das ist aber nur ein erster Schritt, denn die Umsetzung des Plans ist eine Herausforderung, die wir in den nächsten Jahren noch vor uns haben“, betont Ursula Holtmann-Schnieder (SPD), Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses. „So wurde z.B. bei den Sanierungen und Ersatzneubauten der Jugendfreizeiteinrichtungen keine einzige Maßnahme aus dem letzten Kinder- und Jugendförderplan umgesetzt. Dabei sind erhebliche Rückstände entstanden, die wir jetzt mühsam aufarbeiten müssen.“

Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Mitglied im JHA und Fraktionsvorsitzende der FDP, sieht im Kinder- und Jugendförderplan auch Chancen für die verstärkte Kooperation von Jugendfreizeiteinrichtungen und anderen Einrichtungen im Sozialraum: „Entsprechend der Nachfrage müssen wir Angebote schaffen.“

Für Paula Elsholz, Mitglied im JHA und Vorstandssprecherin der Düsseldorfer Grünen, sind JFEs ein wichtiger Baustein im sozial-gesellschaftlichen Gefüge der Stadtteile: „Kinder und Jugendliche brauchen Plätze in der Stadt, wo sie sich wohl fühlen, gefördert werden und ihre Zeit flexibel gestalten können. Da geht es also nicht nur um die Bausubstanz, sondern auch um inhaltliche Ausgestaltung, Öffnungszeiten etc. Wir haben da schon Vieles auf den Weg gebracht und müssen nun dafür sorgen, dass der Kinder- und Jugendförderplan in den nächsten Jahren umgesetzt wird.“