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15. Dezember 2014

CDU und die Jamaika-Koalition in Eller entdecken Barrierefreiheit

SPD Pressemitteilung zur Frage der Barrierefreiheit für U 75 und 715 in Eller
Gemeinsam haben CDU und Grüne – mit der Stimme der „schuldenfrei-FDP“ – einen Antrag beschlossen, die Linien U 75 und 715 zu erhalten, und den Haltepunkt Vennhauser Allee zügig barrierefrei auszubauen. Mehr noch: alle Haltestellen sollen für beide Linien barrierefrei umgebaut werden. Ein tolles Ziel. Eigentlich könnten alle zustimmen. Oder? Naja, es bleibt eigentlich nur eine Frage zu klären: wie will man Niederflurbahnen und Hochbahnsteige barrierefrei zusammenbringen? Diese Frage ließen beide Parteien offen.

In den vergangenen Jahren hat die SPD immer wieder einen barrierefreien Umbau der Haltestellen von 715 und U75 in Eller gefordert. Nun ist es ihr endlich mit viel Verhandlungsgeschick gelungen, eine Machbarkeitsstudie für einen Umbau der
Haltestelle Vennhauser Allee in Auftrag zu geben. Ein Schritt, den die CDU in den vergangenen Jahren nur widerwillig mittat. Erfreulicherweise ist festgestellt worden, dass ein Umbau möglich ist. Gelder hierfür können aber leider erst im nächsten
Haushalt dafür reserviert werden. Rheinbahn und Stadtverwaltung überlegen zudem seit Ende des vergangenen Jahres, ob und wie man die Barrierefreiheit an den anderen Haltestellen in Eller realisieren könnte. Wir haben in Eller an den Haltestellen Jägerstraße, Gertrudisplatz
und Alt Eller kaum ausreichend Platz, um hier Hochbahnsteige und Niederflurbahnsteige im Parallelbetrieb bauen zu lassen. Umfangreiche
Umgestaltungen der Straße wären zwingend vorzunehmen. Die Frage ist zu klären, welche Linie welche Haltestellen anfahren soll – oder welche Haltestelle so umgebaut werden kann, damit beide Linien, die 715 und die U 75, weiterhin durch
Eller bis zur Vennhauser Allee fahren können.
Die Rheinbahn möchte der Bezirksvertretung 8 nun in einer interfraktionellen Besprechung mögliche Varianten darstellen. Diese Besprechung wird im 1. Quartal 2015 stattfinden. Endlich! Es gibt eine realistische Perspektive nach der jahrelangen
Blockadehaltung der CDU! Diesen Termin vor Augen haben die SPD-Vertreter in der Bezirksvertretung 8 dazu veranlasst, dem Antrag von CDU und Grünen nicht zu folgen, sondern sich der Stimme zu enthalten.

Bevor wir uns vorschnell auf ein „Wir wollen alles – und zwar jetzt!“ einlassen, möchten wir gerne nach Vorabinformationen durch die Rheinbahn die Bürgerinnen und Bürger im Prozess beteiligen.
Dann werden wir sehen, wenn alle Karten auf dem Tisch liegen, was vom Bürger gewünscht ist.
Nach jahrelangem „Njet“ der CDU bringt uns jetzt ein hastiges und populistisches „schnell-schnell-schnell“ nicht weiter. Und die Grünen? Die sind mal dafür und mal dagegen. Je nach ihrem Wunschpartner. Der ist im Stadtbezirk 8 die CDU. Nicht so in der Stadt. Da stimmen die Grünen dann gern mal wieder anders. Verlässlichkeit sieht auch hier anders aus.
Barrierefreiheit für 715 und U 75